Schimmelbeseitigung

Für die Schimmelbehandlung Ihrer Bestände bieten wir umfangreiche Dienstleistungen.

Ihre schimmelbefallenen Objekte sind bestens bei uns aufgehoben. Wir begutachten den Befall vor Ort, heben Ihre Bestände aus und transportieren sie. Wir entfernen Schimmel- und Staub-ablagerungen vom Papier und sterilisieren bei Bedarf Schimmelsporen. Im Anschluss an die Schimmelbehandlung lagern wir Ihre Objekte bei Bedarf zwischen oder reponieren sie direkt in Ihr Magazin.

Ein maßgeschneidertes Reinigungskonzept

Befinden sich in Ihrem Bestand schimmelbefallene Objekte oder liegt ein Schimmelverdacht vor, helfen wir Ihnen.

Unsere qualifizierten Mitarbeiter beraten Sie ausführlich und begutachten den Befall mit wissenschaftlichen Methoden bei Ihnen vor Ort.

Wir erstellen abgestimmt auf die Art des Schimmelbefalls und der Objekte ein Sanierungskonzept und setzen dieses nach Beauftragung um. Gerne schulen wir Sie und Ihre Mitarbeiter auch zum Thema Schimmel.

 

Wir bewerten Schimmelbefall mittels bioanalytischer Messergebnisse.

Wir analysieren die Schimmelbelastung Ihres Bestandes und bestimmen davon ausgehend die Behandlungsmethode. Durch bioanalytische ATP/AMP-Messungen weisen wir für Ihren Bestand die Gesamtkontamination mit Mikroorganismen nach. Abklatschproben bestimmen die Art des Befalls und die Intensität der Belastung.

Unsere Schimmelbehandlung stimmen wir auf diese Befunde ab. Sie schließt weiteren Abbau von Papier durch Schimmelpilze und Gesundheitsgefahren durch die Benutzung aus.

 

Schimmel baut Papiere stark ab und ist eine Gesundheitsgefahr.

Schimmelsporen befinden sich überall und entwickeln sich, sobald sie auf günstige Lebensbedingungen treffen. Hohe Luftfeuchtigkeit, Nässe und Temperaturen begünstigen das Schimmelwachstum. Schmutz, Staub, Klebstoffe und textile Materialien stellen zusätzlich den idealen Nährboden für Schimmelwachstum. Wird Schimmel nicht rechtzeitig bekämpft, baut er das Papier stark ab und macht es für eine Nutzung unbrauchbar. Der Schimmel gefährdet zudem die Gesundheit der Nutzer. Aufwendige Reinigungsmaßnahmen sind unumgänglich.

 

An einem alten Buch hat sich Schimmelbefall gebildet.

Schimmelsporen befinden sich praktisch überall

Liegt in Ihrem Bestand ein Schimmelverdacht vor, bieten wir Ihnen vor Ort eine ausführliche Beratung sowie eine Beprobung der Objekte mittels ATP/AMP-Messung oder Abklatschproben.

Maßgeschneidert für die Keimbelastung Ihrer Objekte erstellen wir Ihnen ein Restaurierungskonzept.

Trockenreinigung beseitigt Schimmel in den meisten Fällen ausreichend

Fast immer ist eine intensive Trockenreinigung die richtige und ausreichende Methode zur Schimmelbeseitigung. Bei der Trockenreinigung entfernen wir unter Reinen Werkbänken mit Latexschwämmen, Pinseln, Bürsten und Druckluft Schimmelablagerungen und weiteren Schmutz. Falls notwendig reinigen wir jedes Blatt einzeln.

Nach der Trockenreinigung sind Bücher, Akten und Papiere ohne gesundheitliche Bedenken wieder nutzbar.

Natürlich beachten wir bei der Reinigung Ihrer Objekte alle Arbeitsschutzmaßnahmen, welche die TRBA 240 (Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe) für Tätigkeiten mit mikrobiell kontaminiertem Archivgut vorsieht.

 

Gamma-Bestrahlung nur in Ausnahmefällen

In seltenen Ausnahmefällen eines sehr starken Schimmelbefalls reicht alleinige Trockenreinigung nicht aus. Hierfür dekontaminieren wir die Objekte vor der Trockenreinigung durch niedrig dosierte Gamma-Bestrahlung. Die Gamma-Bestrahlung sterilisiert die Schimmelsporen und verhindert weiteres Schimmelwachstum. Gamma-Strahlen töten die Schimmelsporen zwar ab, gegen die von Schimmel ausgehenden Gesundheitsgefahren wirken sie dagegen nicht. Das hohe allergene Potential geht auch von abgetötetem Schimmel aus. Zudem sind abgetötete Schimmelrückstände auf Akten und Büchern ein idealer Nährboden für erneuten Schimmelbefall. Darum führen wir auch nach einer Gamma-Bestrahlung immer eine Trockenreinigung durch. Sie ist zwingend erforderlich, um die Bestände wieder gefahrlos nutzen zu können.

Von einer Schimmelbekämpfung durch die Begasung mit krebserregendem Ethylenoxid (EO) sehen wir im Übrigen grundsätzlich ab.